Die schöne Ausstellung beKLEIDUNG ist beENDET. Wir hatten viele sehr interessierte Besucher! Hier ein Ausschnitt von der Finissage: Annemarie Roelofs spielt mit Ausstellungsstücken:
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Elfriede Jelinek gefällt unser beKLEIDUNG-Katalog
Bilder der Matinee Sonntag 28. September 11 Uhr Bert Bresgen las aus Bruno Schulz HC Artmann Louise Bourgeois Maria Stepanova Bert Bresgen
Livemusik mit Martin Lejeune
Bert Bresgen ist Autor für Theater, Musiktheater und Medien (z.B. Buchjournal).Zuletzt sah man von ihm in Frankfurt „Zahra und die Geister“ Kammeroper Frankfurt 2025 Martin Lejeune studierte Jazz-Gitarre in Mainz und Amsterdam, kam 1994 nach Frankfurt, wo er seitdem freischaffend als Multiinstrumentalist, Komponist, Arrangeur und Pädagoge tätig ist.
Öffnungszeiten Samstag 13. und Sonntag 14.9. 16 - 19 Uhr Wir zeigen Arbeiten von Anna Viebrock, Pramila Chenchanna, Lasha Iashvili. und einen Santiago Atitlan-Raum von Hans Böffgen mit Videoprojektion.
Die Ausstellung ist bis zum 1. November 2025 zu sehen ! Jeden Samstag und Sonntag 16 - 19 Uhr und nach Vereinbarung: 01726870556
FAQ: "Ist das eine Mode-Ausstellung?" "Nein. Eine Bekleidung-Ausstellung. Kleidung im allerweitesten Sinne. Als Gebrauchskleidung, Theaterkostüm, Kleidung als Skulptur, Kleidung der Maya-Tzutuiles, diese auch "vernäht" mit westlicher Kleidung, Blaumänner als Blaufrauen, um nur ein paar Beispiele zu nennen." "Ist das Kunst?" "Muß keine Kunst sein. Kann aber Kunst sein." "Wer stellt aus?" "Anna Viebrock ist eine bekannte Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie arbeitet häufig mit Lasha Iashvili unter dem Label "Kaba" zusammen. Zuletzt bei "Tiefer Graben 8" von Christoph Marthaler am Theater Basel. Davon sind einige Kostüme ausgestellt. Lasha Iashvili zeigt auch eigene Kreationen. Kleidungsstücke wie Skulpturen. Zum Beispiel ein Kleid aus bedrucktem Stoff, den er von einer Arbeit von Hans Böffgen, einem Linoldruck auf Netto-Werbebroschüren, kopiert hat, mit den Worten: "Friede den Hütten , Krieg den Palästen" , ein berühmter Satz aus dem Hessischen Landboten von Georg Büchner, 1834. Pramila Chenchanna hat den klassischen Arbeiter-Blaumann zu Kleidern umgearbeitet. Auch aus Krawatten näht sie Kleider. Oder aus Bettwäsche der schwedischen Marine." "Von männlich zu weiblich sozusagen. Und die Maya-Kleidung?" "Anna ist häufig in Guatemala, bekommt dann von ihren indigenen Freundinnen meist selbstgemachte Kleidungsstücke geschenkt, trägt sie dort auch. Viele dieser Stücke hat sie mit europäischer Kleidung "verarbeitet." "Und darum auch die Dokumentation im "Guatemala-Raum?" "Der Raum ist einem typischen Cofradia-Raum in Santiago Atitlan nachempfunden. Dort werden Aufnahmen aus dem Dorf projeziert, zum Teil mehr als 40 Jahres altes Material von Hans Böffgen, der auch Weber bei ihrer Arbeit filmte.